radar4FAD: Universelle Radarmodule für das vollautomatisierte Fahren

radar4FAD_Titelbild Autonomes Fahren, insbesondere auch im urbanen Umfeld, ist die Zukunft der Automobilindustrie. Eine Zukunftsvision, die bereits in einigen Jahren Wirklichkeit sein und unser Leben nachhaltig und positiv verändern wird. Die Frage, auf die es sich letztlich reduziert, ist: Kann die deutsche Automobil- und Zulieferindustrie diese Entwicklung treiben und damit ihren globalen Anspruch auf Technologie- und Marktführerschaft untermauern. Mit dem Projekt radar4FAD soll dazu ein Beitrag geleistet werden, indem die essentielle Voraussetzung für das autonome Fahren, nämlich die vollständige robuste Umfelderkennung jederzeit und unter allen Randbedingungen, sichergestellt wird. Dabei muss das Radarsystem permanent unabhängig von Witterung, Tageszeit, Verkehrsaufkommen und anderen Einflüssen leistungsfähig sein. Im Laufe des Projekts soll ein flexibler Radar-Modulbaukosten entstehen, der kosteneffizient und damit großserientauglich für alle Arten von Radar-Anwendungen im Bereich des hochautomatisierten Fahrens eingesetzt werden kann. Im Rahmen des Projektes übernimmt der Lehrstuhl für Integrierte Systemedie Erforschung von integrierten Schaltungen für zukünftige Radarmodule schwerpunktmäßig für erweiterte Modulationsverfahren wie Orthogonal-Division Code Multiplex (OFDM) und schnellen Chirp-Sequenzen (CS).

Partner
Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Integrierte Systeme), Infineon Technologies AG, Robert Bosch GmbH, Daimler AG, Karlsruhe Institute of Technology, Fraunhofer ENAS, Fraunhofer FHR, Innovations for High Performance (ihp), Universität Ulm, Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH, IMST GmbH

Fördergeber
BMBF VDIVDE-IT

Webseite
http://www.elektronikforschung.de/projekte/radar4fad

Ansprechpartner
Jan Schöpfel, Tobias T. Braun

Radarmeter-3D: Entwicklung eines radarbasierten Sensorsystems zur adaptiven Kompensation des 3D-Positionsfehlers von Industrierobotern

Radarmeter3D Industrieroboter hochpräzise und dennoch kostengünstig einsetzen zu können, das ist das Ziel des Forschungsprojekts Radarmeter-3D. Industrieroboter weisen eine meist sehr gute relative Positionsgenauigkeit auf. Das Erreichen einer hochpräzisen und belastungsunabhängigen absoluten Positionsgenauigkeit ist jedoch ein bisher nicht zufriedenstellend gelöstes Problem. Optische Sensorverfahren zur Positionsregelung sind empfindlich gegen Staub und Feuchtigkeit. Darüber hinaus sind die Sensoren entweder unpräzise, langsam und günstig, wie kamerabasierte Verfahren, oder präzise und schnell dafür aber teuer, wie z.B. laserbasierte Systeme. Im aktuellen Projekt wird ein Multi-Radar-Sensorsystem zur hochpräzisen und dreidimensionalen Positionsbestimmung erforscht. Das Messsystem wird hierfür mit mindestens drei Radar-Sensoren ausgestattet, die in Abhängigkeit von ortsfesten Referenzzielen die dreidimensionale Position des Roboters im Raum bestimmen. Zusätzlich liefert eine Kopplung mit einer Umgebungssimulation a-priori-Information für eine smarte Signalverarbeitung und Zielinterpretation. Der Sensor ist dann in der Lage anhand der aktuellen Messungen Winkelfehler zu kompensieren. Ein solcher -dank Radar-Positionssensor- flexibel einsetzbarer Industrieroboter erschließt viele Anwendungsfelder, wie z.B. die Vermessung und Qualitätssicherung von Fertigungsteilen in Industrieprozessen oder die Navigation von autonomen mobilen Robotern. Das Projekt wurde in den Leitmarktwettbewerben der LeitmarktAgenturNRW erfolgreich beantragt und wird zu gleichen Teilen vom Land NRW und der EU gefördert.

Partner
IGA mbH, Krohne Innovation GmbH, IBG Robotronic GmbH, Ruhr-Universität Bochum (ESIT, EST, Lehrstuhl für Integrierte Systeme), HÜBNER GmbH & Co. KG, Etalon AG, Wilhelm Schröder GmbH, ISRA VISION AG, LBBZ-NRW GmbH

Fördergeber
Leitmarktagentur Produktion.NRW

Ansprechpartner
Lukas Pio­trow­sky

RaVis-3D - Ent­wick­lung eines Na­vi­ga­ti­ons­hilfs­mit­tels für Men­schen mit Seh­be­hin­de­rung

RaVis3D_Titelbild Ein Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem für blin­de und seh­be­hin­der­te Men­schen – das war das Ziel des For­schungs­pro­jekts Ra­Vis-3D. Mit die­sem neuen Sys­tem kann der Trä­ger sein räum­li­ches Um­feld akus­tisch wahr­neh­men – ähn­lich also dem Or­tungs­sys­tem einer Fle­der­maus – und so auch in frem­der Um­ge­bung si­cher zu er­ken­nen, wie weit Hin­der­nis­se oder Wände von ihm ent­fernt sind. Das Ra­dar­sys­tem tas­tet die Um­ge­bung ab und wan­delt die ge­won­ne­nen In­for­ma­tio­nen in ein akus­ti­sches Klang­bild um. Durch diese akus­ti­sche Vi­sua­li­sie­rung der Um­ge­bung ist der Trä­ger nicht mehr auf die Reich­wei­te sei­nes Lang­stocks be­grenzt. Ra­Vis-3D ist ein Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt im Rah­men des Eu­ro­päi­schen Fonds für re­gio­na­le Ent­wick­lung, an dem neben drei Elek­tro­tech­nik-Lehr­stüh­len der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum auch meh­re­re In­dus­trie­part­ner be­tei­ligt sind. Das Pro­jekt wurde in den Leit­markt­wett­be­wer­ben der Leit­markt­Agen­turN­RW er­folg­reich be­an­tragt und wird zu glei­chen Tei­len vom Land NRW und der EU ge­för­dert.

Partner
Kampmann Hörsysteme GmbH, SNAP GmbH, Ruhr-Universität Bochum (ESIT, IKA, Integrierte Systeme), Dräger und Lienert Informationsmanagement GbR, Berufsförderungswerk Halle (Saale), GN Hearing GmbH

Fördergeber
Leitmarktagentur LifeSciences.NRW

Webseite
http://ravis-3d.de/

eMuCo

emuco_logo ICT-eMuCo is a European project supported under the Seventh Framework Programme (7FP), which is coordinated by Ruhr-Universität-Bochum. The aim of the project is to develop a platform for future mobile devices based on multi-core architecture maintaining a high flexibility and scalability in the system. This comprises the relevant controller element as well as the operating system and application layers.

Easy-C

easy_c_logo_2 The aim of the research in EASY-C will be to develop key technologies for the next generation of cellular networks (LTE and beyond). Therein our institute explores suitable processor platforms for the second layer of the protocol stack (MAC, RLC and PDCP) with a focus on concepts and models for hardware acceleration. More

Easy-A

easy_a_logo Der wachsende Bedarf an drahtlosen Kommunikationssystemen mit Übertragungsraten von mehreren Gigabit pro Sekunde stellt eine große technische Herausforderung dar. Sie kann nur durch Steigerung der spektralen Effizienz der Übertragungsverfahren oder durch Erschließung von bisher für die Mobilkommunikation ungenutzten Frequenzressourcen im Millimeterwellenbereich bewältigt werden. Hierbei untersucht der Lehrstuhl für Integrierte Systeme auf System-Ebene die Realisierung eines hochintegrierten 60 GHz Kommunikationssystems in einer kostengünstigen Siliziumtechnologie. More

Impairments of Signal Integrity by RF

lte_logo_2 3GPP Long Term Evolution (LTE) is the successor of UMTS. Using higher order modulations and multiple antennas (MIMO) a datarate up to 200 Mbit/s is achieved. LTE is the first cellular standard using Orthogonal Frequency Division Multiple Access (OFDMA) which utilizes more efficiently the frequency spectrum. In the ISIRF-project the impact of analog components within the radio frontend on the signal integrity is investigated and suitable compensation methods are developed.

60-GHz-WPAN: Beyond Gigabit Wireless Systems

wpan_logo_2 The Wireless Personal Area Network (WPAN) is the short distance pendant of the popular wireless local area network (WLAN). A broadband communication system at 60GHz provides the capability to realize thousand fold higher data rates compared to WLAN. Thus, uncompressed video streams can be transmitted wireless from notebook to the video projector and a wired connection between (HD-) TV, DVD-player and Hi-Fi system can be omitted. The 60-GHz-WPAN-Project targets the design of analog RF building blocks and a receive chain in a 65 nm digital CMOS technology. More

Location Based Services (LBS) integrated in IP Multimedia Subsystem (IMS)

imals Location-based services (LBS) are a key pervasive computing application that could deeply influence the way people use their mobile devices. Recent advances in mobile phones, GPS, and wireless networking infrastructures are making it possible to implement and operate large-scale LBS. In enabling LBS applications to interoperate with the Internet, using IP Multimedia Subsystem (IMS) which supports all the existing industrial standards (e.g., GSM, UMTS, GPS, AGPS), promises carriers and subscribers alike a suite of new location services. The integration of advanced LBS in IMS and the possible application of these services are suggested in this project.

SAW-less Frontend

sawless In diesem Projekt werden Forschungsarbeiten für den Empfangspfad im Mobilfunk bearbeitet. Die besondere Herausforderung besteht darin externe steilflankige SAW-Filter durch elektrische Filter im Eingang des Empfangspfades zu ersetzen. Das elektrische Filter zeichnet sich dadurch aus, das es besonders rauscharm und linear ist.

Radar on Chip for Cars (RoCC)

rocc_logo_40px Das wachsende Verkehrsaufkommen auf den Straßen fordert neue sicherheitsrelevante Konzepte innerhalb der Automobiltechnik. Aus Studien zu automobilen Radarsystemen geht hervor, dass ca. 88% aller Auffahrunfälle positiv von diesen Systemen beeinflusst werden könnten. Das Ziel des Projektes ist es, kostengünstige Radarsysteme auf hochintegrierten Siliziumchips für die nächste Generation der automobilen Radarsysteme bei 76-81 GHz zu realisieren. Der Lehrstuhl für Integrierte Systeme untersucht und entwickelt integrierte Schaltungskomponenten für das analoge Front-End dieser Radarsysteme. More